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Kann man mit Sport Krebs vorbeugen? |
Fasst man die Ergebnisse zahlreicher Studien und Untersuchungen der Vergangenheit zusammen, so lässt sich mit Gewissheit sagen, dass regelmäßiges körperliches Training das Risiko verringert, an Krebs zu erkranken.
Diese Aussage trifft vor allem auf die folgenden Krebsarten zu:
Wer regelmäßig Sport treibt, der kann beispielsweise sein Darmkrebsrisiko um bis zu 40 % reduzieren. Um hier den maximalen gesundheitsfördernden Effekt zu erzielen, wäre zwar eine tägliche Aktivität von mindestens 30 Minuten notwendig. Aber auch eine weniger intensive sportliche Belastung wirkt sich bereits positiv auf die Krebsprävention aus. Selbst Bewegungsmuffel sollten sich von diesem Hinweis aufmuntern lassen und ihren Körper regelmäßig „bewegen“ – frei nach dem Motto „besser wenig als gar nicht!“
Für Frauen lohnt sich regelmäßiges Sporttreiben vor allem, weil dadurch das Brustkrebsrisiko um bis zu 30 % reduziert werden kann. Bei Lungenkrebs sind die Untersuchungsergebnisse weniger eindeutig. Hier wird darauf hingewiesen, dass der Verzicht auf die Zigarette sehr viel mehr Einfluss auf die Lungenkrebsprävention hat. Für Raucher, die aktive Krebsprävention betreiben möchten, bedeutet dies: Im ersten Schritt auf den Nikotingenuss verzichten und dann den gesundheitsfördernden Effekt durch körperliches Training verstärken.
Inwiefern Sport vor den weiteren Krebsarten schützen kann, muss noch eingehender untersucht werden. Hierzu sind die Ergebnisse noch nicht vollständig.
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